Kompaniecoin

selbstgeprägter Kompaniecoin Antik Hartemaillle

Kompaniecoin als Identifikationssymbol und Repräsentationsstück

Herr Stabsfeldwebel, was war der Anlass für den Coin für Ihre Einheit?  

Durch die Umbenennung der Kompanie, von 2./Feldjägerbataillon 151 in 5./Feldjägerregiment 1, besaß die Kompanie keinen aktuellen Kompaniecoin, welcher als Identifikationssymbol nach innen und Repräsentationsstück nach außen genutzt werden kann.   
  

Was sollte auf jeden Fall darauf abgebildet sein, und warum war Ihnen das wichtig?  

Uns war es wichtig, einen Coin für unsere Einheit zu entwickeln, der zukünftig und auch bei einer eventuell erneuten Umbenennung unserer Kompanie verwendet werden kann.

Individueller Kompaniecoin Antik Hartemaille

Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, auf der Vorderseite den zeitlosen Schriftzug „Feldjägerkompanie Neubrandenburg“ zu verwenden. Zudem sollte unser personalisierter Coin mit der abgebildeten Symbolik an die Gründung der Feldjägertruppe erinnern, unser Kompaniewappen tragen sowie Attribute repräsentieren, für die wir in unserem täglichen Dienst stehen.

Das Reliefbild des Preußischen Königs „Friedrich des Großen“ auf der Rückseite des Kompaniecoins steht sinnbildlich für die Geburtsstunde der Feldjägertruppe, eben durch diesen König, mit der von ihm verfassten Stiftungsurkunde zum reitenden Feldjägercorps aus dem Jahre 1740. Die eingeprägten Worte Kameradschaft, Loyalität, Stolz und Ehre stehen für die Kameradschaft, die wir täglich leben, die Loyalität gegenüber jedem Vorgesetzten und Untergebenen, den Stolz, Feldjäger zu sein, und die Ehre, der Bundesrepublik Deutschland treu dienen zu dürfen.   
  

Welche Bedeutung hat solch ein Kompaniecoin im Rahmen der Bundeswehr? 

Bundeswehrcoins sind für viele Einheiten, oder auch Einzelpersonen, Identifikationssymbol und Repräsentationsstück. Eine Vergabe an eine Person gilt in der Regel als Ausdruck von Wertschätzung sowie Danksagung für gezeigte Leistungen und gute Zusammenarbeit.  
  

Welches Feedback bekommen Sie bislang von den Kameraden? 

Ein durchweg positives, da der personalisierte Coin mit unserer gewählten Symbolik die Zugehörigkeit unserer Kompanie zur Feldjägertruppe repräsentiert und eine sehr hohe Fertigungsqualität aufweist.  
  

Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit der Taler erlebt? 

Die Zusammenarbeit mit Ihnen haben wir als überaus positiv und professionell empfunden.  

Coin als Erinnerung

Offizierschule der Luftwaffe Coin als Erinnerung

Survival in Pfullendorf: Ein Coin zur Erinnerung an eine Grenzerfahrung

Ein Hörsaal der Offizierschule der Luftwaffe in Bayern würdigt seine Absolvent*innen mit einem eigenen Coin. Wer ihn bekommen will, muss dafür Einiges leisten.

„Offizierschule der Luftwaffe“ – genau diese Bezeichnung steht auf der einen Seite der Münze, die Toni Arndt, Offizieranwärter an der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg, bei derTaler in Auftrag gegeben hat. Mittig fällt eine Schwinge ins Auge – das Zeichen der Luftwaffe –, die umrankt ist von Eichenlaub – als Zeichen der Standhaftigkeit. 

Nun könnte man meinen, das sei aussagekräftig genug. Doch dahinter steckt noch viel mehr. Der Hörsaal „Charlie“ etwa. Dafür steht auch das große „C“ auf der anderen Seite der Münze.

Die offene Seite des Buchstaben teilt ein Schwert: das sogenannte Hörsaalschwert.

Luftwaffen Coin


Es weist auf die Tradition hin, als jeder Generation von Offizieranwärter*innen das Schwert verliehen wird. Darüber ist zu lesen: „In Tradition verbunden“, die lateinische Übersetzung „In Traditio Juncta“ schmückt den unteren Teil der Rückseite. Die Zahlen daneben variieren: 115, 116, 117 – den jeder Jahrgang der Offizieranwärter*innen bekommt eine solche Münze überreicht. Wenn man bestimmte Voraussetzungen erfüllt.


Nun könnte man meinen, das sei aussagekräftig genug. Doch dahinter steckt noch viel mehr. Der Hörsaal „Charlie“ etwa. Dafür steht auch das große „C“ auf der anderen Seite der Münze. Die offene Seite des Buchstaben teilt ein Schwert: das sogenannte Hörsaalschwert. Es weist auf die Tradition hin, als jeder Generation von Offizieranwärter*innen das Schwert verliehen wird. Darüber ist zu lesen: „In Tradition verbunden“, die lateinische Übersetzung „In Traditio Juncta“ schmückt den unteren Teil der Rückseite. Die Zahlen daneben variieren: 115, 116, 117 – den jeder Jahrgang der Offizieranwärter*innen bekommt eine solche Münze überreicht. Wenn man bestimmte Voraussetzungen erfüllt.


Und hier kommt das Survival-Training ins Spiel. Wenn die jungen angehenden Offiziere etwa die Hälfte ihrer Ausbildung absolviert haben, nehmen sie an dem Lehrgang „Überleben Land“ in Pfullendorf in Baden-Württemberg teil, einer Überlebensausbildung, der Bestandteil des SERE-Trainings Level B ist mit ihren vier Bestandteilen „Survival“ (Überleben), „Evasion“ (Ausweichen), „Resistance“ (Widerstehen) und „Escape“ (Flucht). Dabei geht es darum, erklärt Toni Arndt, „dass man hinter feindlichen Linien wieder zurückkommen muss“. Und wenn die Kameraden das schaffen, stiftet der vorangegangene Jahrgang ebendiesen Coin.



Zusammenhalt, Kameradschaft, Erinnerung


Den Coin muss man sich verdienen. Er ist mit hohem Aufwand verbunden. Umso wertschätzender halten ihn die jungen Offizieranwärter*innen nach erfolgreichem Lehrgang in den Händen – und fortan in der Hosentasche. Denn in ihm bündelt sich alles, was die Ausbildung ausmacht: Zusammenhalt, Kameradschaft, Erinnerung an die gemeinsam verbrachte Zeit – und die eigene Grenzerfahrung beim Survival-Training in Pfullendorf.


„Die Idee zum Coin zur Erinnerung kam dadurch, dass wir etwas zusätzlich in der Hand haben wollten, was uns an die Zeit erinnert“, erzählt Toni Arndt. Denn das Schwert wird nach einem Jahr abgegeben; damit man nicht ohne irgendetwas Handfestes die Ausbildung verlässt, erhält jeder der angehenden Offiziere nach bestandener Überlebensprüfung diesen individuellen Coin, versehen mit seiner Jahrgangsnummer. So werde der Korps-Gedanke festgehalten: dass man immer zusammengeschweißt bleibt, über die Jahrgänge hinweg.


Designt hat den Coin ein Kamerad, Arno Mainzer. Auch sein Gedanke war der Coin als Identifikationsmerkmal, um sich innerhalb der Truppe wiederzuerkennen, auch wenn man aus unterschiedlichen Jahrgängen kommt. „Das Zusammengehörigkeitsgefühl ist sofort da, das daraus resultiert: Wir sind alle mal in der Offiziersschule bei ‚Charlie‘ gewesen und haben alle das Gleiche erlebt, gemeinsam oder zu unterschiedlichen Zeiten“, erklärt Toni Arndt. Eine Tradition, die verbindet. So steht es auch auf der Münze.



Challenge durch Coin-Check


Ihn bekommen nur die Offizier*innen, die in „1./OSLw Charlie“ waren – der ersten Inspektion der Offizierschule im Hörsaal Charlie – und dort ihre Ausbildung absolviert haben. Auch die Hörsaalleiter*innen, ihres Dienstgrades Hauptmänner, bekommen für den jeweiligen Jahrgang ebenfalls den Coin als Erinnerung daran, dass sie die jungen angehenden Offizier*innen ausgebildet haben.


Auch wenn die Coin-Tradition in der gesamten Bundeswehr verbreitet ist – dieser spezielle Coin ist „noch recht frisch“, sagt Toni Arndt. „Das sind jetzt erst vier oder fünf Jahrgänge, die diesen Coin haben.“ Von Anfang an arbeiteten Arndt und Mainzer hier mit derTaler zusammen. Auch das hat mittlerweile Tradition. Das Einzige, was immer wieder geändert werde, sei die Zahl auf der Münze für den jeweiligen Jahrgang. Der Coin nimmt etwa die Hälfte der Handfläche ein. Von seinem goldenen Rand entrollt sich das schwarze Spruchband in Richtung Mitte. 


So frisch der Coin sein mag, was wäre ein Coin ohne Coin-Check? Man sollte seinen Coin möglichst immer bei sich tragen, so lautet die Grundregel der in der Bundeswehr verbreiteten „Challenge“, der Herausforderung. Sonst kann es passieren, dass zwei Coin-Inhaber aufeinandertreffen und einer von beiden, der seinen Coin nicht dabeihat, muss eine Runde zahlen. Normalerweise ist diese Runde bezogen auf Getränke. Umtrunk, Feiern sind der Klassiker. Aber Toni Arndt und seine Kamerad*innen haben den Coin-Check ihrem Alltag angepasst. Sie fordern einander auch in anderen Situationen heraus.



Stolz auf die eigene Leistung


„Es gab zum Beispiel eine Situation, da stand ich hier beim Frühstück und wollte gerade an der Kasse bezahlen, da kam ein Kamerad von früher auf mich zu und fragte mich, ob ich meinen Coin dabeihätte, denn er würde sich freuen, wenn ich sein Frühstück mitbezahlen würde. Ich hatte meinen natürlich dabei – somit musste er das Frühstück von uns beiden begleichen.“


In einer anderen Situation saßen alle zusammen beim Essen, ein Korps-Treffen – das sei „schon eine Weile her, noch vor Corona“. Es ging darum, ob die Kamerad*innen noch ein Dessert bestellen sollten. Die Entscheidung erleichterte der Coin-Check erheblich: Ein Kamerad wurde herausgefordert, und siehe da, er hatte seinen Coin nicht dabei. So hat er die Runde Dessert bezahlt.


Auch bei diesem Korps-Treffen erinnerten sich die Offizieranwärter*innen an ihr Überlebenstraining: den wenigen Schlaf, kaum Essen, lange Märsche, die ganze Nacht hindurch. An das Szenario, das sie herausforderte: ein Absturz mit dem Helikopter, schnelles Sammeln, Funkspruch abgeben, Koordinaten durchgeben, in Feindesland nicht entdeckt werden, Funktionieren im Stress.


Es ist auch diese Grenzerfahrung, an die der Coin erinnert. Es ist eine Erinnerung an die eigene Leistung. „Man ist da sehr stolz auf sich, das prägt einen, entsprechend wertvoll ist diese Würdigung durch den Coin“, erklärt Toni Arndt: „Etwas ganz Besonderes.“

Logistikbataillons Coins

Logistikbataillon Coins als Abschiedsgeschenk

Coin 007 – im Auftrag der Bundeswehr

Offiziere einer Bundeswehr-Instandsetzungskompanie sollen sich gern an ihre Zeit erinnern – dank eines Coins als Abschiedsgeschenk

Roter Adler auf blauweißem Grund, darunter ein Zahnradkranz, ein Schraubenschlüssel, ein Blitz und ein Kanonenrohr – das Wappen der 4. Kompanie ist ganz neu. Robert Völkel freut sich, dass es nun den individuell gestalteten Coin schmückt, den er für die Offiziere seiner Bundeswehr-Kompanie bei „derTaler“ in Auftrag gegeben hat.

Mit dem brandneuen Wappen spiegelt der Logistikbataillon Coin genau das wieder, was Robert Völkels Kompanie ausmacht: Zugehörigkeit zum Logistikbataillon 172 der Bundeswehr in Beelitz im Südwesten von Berlin. Hier, in Brandenburg, ist die Kompanie stationiert. Und hier führt sie Instandsetzungsarbeiten aus – für ihr eigenes Bataillon und für andere Einheiten der Bundeswehr.

Zahnrad, Schraubenschlüssel, Blitz und Kanonenrohr – Realauftrag vor Ort

Die verschiedenen Tätigkeitsbereiche spiegeln sich noch einmal auf der anderen Seite des Logistikbataillon Coins wieder: das Zahnrad, Schraubenschlüssel, Blitz und Kanonenrohr stehen für verschiedene Fachrichtungen innerhalb der Instandsetzungskompanie. Der Schraubenschlüssel steht für die Reparatur der Radfahrzeuge, der Blitz symbolisiert die Sparte der Fernmelder, wo Funkgeräte instandgesetzt werden, das Kanonenrohr und das Zahnrad bilden die allgemeine Instandsetzung ab in der beispielweise Waffen- und Notstromaggregate instand gesetzt werden. „Zur Erinnerung an die Kameraden vom Offizierskorps“, ist am Münzenrand eingraviert.

Individualisierte Bataillon Coins als Abschiedsgeschenk

Die Instandsetzung ist ein zentraler Logistik-Bereich in der Bundeswehr. Im Einsatz und vor Ort müssen Waffen, Radfahrzeuge oder Klimaanlagen schnell, fachgerecht und sicher repariert werden. Instandsetzung sei „etwas Praktisches“, man habe einen „Realauftrag“, sagt Völkel, den man tagtäglich und auch im Einsatz ausübe. Sonst sei es bei den Logistikbataillonen oft so,dass man für den Einsatz übt, aber real vor Ort gar keinen Auftrag hat.


Das ist bei der 4. Kompanie anders: „Wir machen Instandsetzung für unser Bataillon.“ Ein Bataillon hat mehrere Kompanien. „In Beelitz gibt es ein Logistikbataillon, das hat fünf Kompanien, die vierte Kompanie sind wir – wir reparieren alles für unsere und die anderen Kompanien“, sagt der 30-Jährige, der seit 2011 bei der Bundeswehr tätig ist.

Ein ganz spezielles Abschiedsgeschenk

Während Soldaten immer relativ lange am jeweiligen Standort bleiben, zwischen acht und 25 Jahren, unterstehen die Führungskräfte wie Robert Völkel häufigem Wechsel. „Der Kompaniechef wechselt alle drei Jahre, die acht Offiziere sogar häufiger, alle anderthalb bis zwei Jahre; dadurch hat man eine hohe Fluktuation“, erklärt der Kompanieeinsatzoffizier, der für Planung und Durchführung, Ausbildungs- und Übungsvorhaben zuständig ist. Als stellvertretender Kompaniechef vertritt der studierte Maschinenbau-Ingenieur zudem seinen Kompaniechef.

Weil man aber eine intensive Zeit miteinander erlebe, wollten der stellvertretende Kompaniechef und sein Team den scheidenden Offizieren „ein ganz spezielles Abschiedsgeschenk mit auf den weiteren Weg geben für den Tag, an dem sie die das Korps verlassen und das sie an die Kameraden der 4. Kompanie erinnert“. Und es sollte nicht einfach nur ein Gutschein sein.

Die allererste Münze als Abschiedsgeschenk mit der Nummer 001 bekam der ehemalige Kompaniechef – sein Wechsel Ende 2020 war der Anlass, den Logistikbataillon Coin bei „derTaler“ in Auftrag zu geben. Auch sein Stellvertreter, der ehemalige Kompanie-Einsatzoffizier wechselte Ende 2020 und kann sich bereits über seinen individuell geprägten Coin mit der Nummer 002 freuen, ein weiterer Offizier verließ die Kompanie Anfang April – mit Coin Nummer 003. „Wie haben die Abschiedscoins extra nummerieren lassen, sodass wir nachvollziehen können, wer wann einen Coin bekommen hat“, sagt Robert Völkel.

Er selbst habe noch keinen Coin als Abschiedsgeschenk erhalten, da er immer noch der Kompanie angehört, sagt der stellvertretende Kompaniechef lachend. Als die Münzen im Sommer 2020 ankamen, habe er sie leider noch nicht sehen können, da er sich zu dieser Zeit auf den Weg zu einem Auslandseinsatz machte.

Die Erwartungen weit übertroffen

Als er kurz vor Weihnachten zurückkehrte, habe er die erste individuell geprägte Münze gesehen. „Ich fand sie sehr toll“, sagt er begeistert. Die Münzen als Abschiedsgeschenk waren seine Idee gewesen – er gab sie in Auftrag, entwarf sie am Computer und schickte den Entwurf zu „derTaler“. „Mit der Umsetzung, dem Service und auch dem Entgegenkommen beim Preis war ich rundum zufrieden – ich würde den ‚Taler‘ jedem weiterempfehlen“, sagt Robert Völkel. Die Qualität sei einfach nur „toll“, und das Produkt habe seine „Erwartungen weit übertroffen“. „Ich freue mich schon, wenn ich auch mal einen kriege“, fügt er lachend hinzu.

Vor Kurzem ist Robert Völkel von seinem Auslandseinsatz zurückgekehrt. „Im Einsatz muss jeder Handgriff sitzen“, erklärt er. Aber auch in Deutschland seien wichtige Reparaturen an Fahrzeugen und sonstigem Gerät eine der wichtigsten Aufgaben. Genau hier komme seine Kompanie ins Spiel. 

Er kann sich vorstellen, den Coin der Logistikbataillon auch für spezielle Fälle zu vergeben und als Dankeschön zu verschenken, etwa, wenn sich ein Kamerad besonders verdient gemacht und das Korps besonders unterstützt hat. Insgesamt hat der stellvertretende Kompaniechef 50 Münzen prägen lassen. „Wenn uns drei oder vier Kameraden im Jahr verlassen, dann kommen wir ein paar Jahre damit hin“, sagt er.

Bleibender als jeder Gutschein

Auf die Idee kam er, da der letzte individuell gestaltete Coin für die Kompanie schon lange zurückliegt. „Es gab mal einen Coin, aber das ist viele Jahre her; und er war auch nicht für die Offiziere bestimmt, sondern für die 4. Kompanie an sich. Mein Gedanke war: Es wäre toll, wenn wir gerade für die Führungsebene ein Erinnerungsstück machen würden – dieses Abschiedsgeschenk passt zur Coin-Tradition in der Bundeswehr und ist bleibender als jeder Gutschein.“

Besonders jetzt, während der Corona-Pandemie, stehe die Bundeswehr viel mehr im Licht der Öffentlichkeit. Denn die Unterstützung der Soldaten ist vielerorts hochgeschätzt, das Feedback der Einrichtungen sei oftmals überwältigend.

Die Einsatzgebiete dabei sind vielfältig: Auch die 4. Kompanie hilft während der Corona-Pandemie mit in Pflege- und Altenheimen, unterstützt die Mitarbeiter in den Gesundheitsämtern, nimmt Kontaktnachverfolgung in die Hand – auch in den Testzentren leisten die Angehörigen der Instandsetzungskompanie ihren Dienst. „Gerade haben wir mehr damit zu tun als Geräte zu reparieren“, erzählt Robert Völkel. Für die Soldaten sei das derzeit ein ganz anderes Aufgabengebiet. Aber eines, von dem Robert Völkel sich wünscht, dass es vielen Menschen in der Zivilgesellschaft in bleibender positiver Erinnerung bleiben wird – so wie der Coin den Offizieren seiner Kompanie.

Coins für die Fliegerstaffel

Luftwaffen Coins aus Silber

Silberne Wölfe an der Donau

Für sein Team, welches die Jetpiloten in Neuburg an der Donau im Eurofighter-Simulator (ASTA-Aircrew Synthetic Training Aids) auf den Einsatz vorbereitet, hat Franz Männling einen individuell gestalteten Einsatzcoin in Auftrag gegeben

Herr Männling, auf dem Challenge Coin, für den Sie sich entschieden haben, springt einem als Erstes ein Wolf ins Auge. Was hat ein Wolf mit einem Flugsimulator zu tun?

Das bezieht sich auf die „Silver Lobos“, eine Ausbildungseinheit in Amerika, bei der über Jahrzehnte alle Phantom-Piloten der Luftwaffe ausgebildet wurden – von 1973 bis 1992 in Kalifornien, später in New Mexico. Das Wort „Lobo“ ist spanisch und heißt Wolf.

Gibt es diese Einheit noch?

Nein, sie wurde 2004 aufgelöst. In meinem Team sind zehn ehemalige Piloten angestellt, die alle als Schüler in den USA auf das Waffensystem Phantom geschult wurden und ein dreiviertel Jahr lang die Ausbildung bei den „Silver Lobos“ genossen haben. Sechs meiner Leute arbeiteten im Verlauf ihrer fliegerischen Karriere als Flug- und Waffenlehrer für drei Jahre noch einmal in dieser Staffel. Deshalb haben wir den engen Bezug zu den „Silver Lobos“.

In Ihrer Einheit leben die silbernen Wölfe also weiter …

Ja. Auch wenn die Staffel aufgelöst wurde, weiß jeder in unserem Team, was und wer die „Silver Lobos“ waren. In unserer Einheit sind die meisten von ihnen davon übrig geblieben. Insofern kennt jede ehemalige Phantombesatzung die „Silver Lobos“ – da es sie nicht mehr gibt, haben wir uns angemaßt, den Namen zu übernehmen

Wie erklärt sich die Zahl 743 auf dem Coin?

743 setzt sich zusammen aus dem Taktischen Luftwaffengeschwader 74, die 3 steht, neben den zwei fliegenden Staffeln, für die informelle dritte Staffel.

Hinter dem Wolf erahnt man den Eurofighter sowie die Silhouette von Neuburg an der Donau.

So ist es. Unseren Standort in Neuburg an der Donau, wo unsere militärische Einheit und der ASTA Eurofighter Flugsimulator stationiert sind, wollten wir unbedingt mit auf den Coin aufnehmen.

… so wie auch den Wolf als denjenigen, der vorausgeht und seine Spuren hinterlässt. Was wollten Sie damit ausdrücken?

Wir sind zwar Zivilisten, arbeiten aber für die Bundeswehr, für die Luftwaffe. Mein Team, welches die Piloten der Jagdstaffeln im Eurofighter Flugsimulator trainiert, hat den Anspruch, „Ahead of the Pack“ zu sein, also „der Meute vorauszugehen“. So steht es auch auf unserem selbst gestalteten Einsatzcoin.

Worin spiegelt sich dieser Anspruch wider?

Als Simulator trainieren wir die Kampfpiloten der Luftwaffe hier in Neuburg und bilden sie für ihren Einsatz aus. Wenn sie auf eine Übung gehen, etwa nach Spanien, Frankreich, Estland oder Polen, bereiten wir sie darauf vor – mit allem, was der Pilot im normalen Luftraum nicht machen kann, sodass der Pilot dann ein Déjà-vu-Erlebnis hat, wenn er vor Ort mit dem Eurofighter losrollt. Dann kennt er sich bereits aus.

Wie wirkt sich das auf die Piloten aus?

Dadurch minimieren sich Anstrengung und Druck, wenn man in der ersten Zeit am Übungsort fliegt.

Wie lange dauern die Trainings im Simulator?

Wenn das Geschwader an einem anderen Ort zum Einsatz kommt, dann müssen wir schon weit im Voraus Daten sammeln und Szenarien entwerfen. Ungefähr sechs bis acht Wochen vor der Übung beginnen wir das Training mit den Piloten im Simulator.

Dabei kann eine Ausbildungssession mit Vorbesprechung, Simulationsflug und Debriefing schon mal sechs Stunden dauern.

Sie reisen dann ab – und sind bestens vorbereitet.

„Ahead of the Pack“ ist also nicht nur im übertragenen, sondern auch im wörtlichen Sinn zu verstehen?

Genau, das Motto auf dem individuell gestalteten Militärcoin hat durchaus eine tiefschichtigere Bedeutung. Mein Ziel als Leiter dieser Simulator-Abteilung ist es, dass wir mit dem Simulator sowohl dem Flugzeug, als auch der realen Welt immer einen Schritt voraus sind! Das ist ein hehrer Anspruch, da er einen gewissen Druck erzeugt.

Bei welchen Gelegenheiten kommt dann ihr eigens kreierter Militärcoin zum Einsatz?

Unter den Piloten wird oft „gechallenged“, also herausgefordert, ob man den Coin bei sich trägt und damit zeigen kann, zu welcher Einheit man gehört. Das ist eine Tradition, ein Ritual, das ebenfalls aus Amerika kommt – so habe ich es bei meiner Ausbildung und als Fluglehrer in den USA erlebt: Da war es schon immer Usus, den Coin dabei zu haben.

Und was passiert dann?

Wer den Coin „challenged“, ihn also aus der Hosentasche zieht, fordert damit alle anderen auf, ihren Coin zu zeigen. Wer ihn zum Beispiel auf einer Staffelfeier nicht innerhalb einer Minute zeigen kann, muss den anderen eine Runde in der Bar spendieren.

Und wenn ihn alle dabei haben?

… dann muss derjenige zahlen, der „gechallenged“ hat. Eine Win-Win-Situation also!

Staffelfeiern klingen fast zu erwartbar… wo liegt da der Reiz?

Natürlich weiß ich, dass so etwas auf einer Staffelfeier kommen wird. Aber der Reiz, den Militärcoin in unerwarteten Situationen oder an außergewöhnlichen Orten zu ziehen, ist natürlich groß. Im Schwimmbad zum Beispiel oder am letzten Januarwochenende beim Neuburger Donauschwimmen –  da trägt man einen Neoprenanzug und plötzlich holt einer seiner Einsatzcoin heraus. Das ist dann eine völlig überraschende Situation und eine große Herausforderung.

Einmal abgesehen vom Fun Faktor des Coin Checks – welche anderen Aspekte schätzen Sie ihrem selbst gestalteten Coin?

Der individuelle Challenge Coin bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Identifikation mit der Einheit und seiner eigenen Arbeit zu vertiefen und die „Corporate Identity“, das Zusammengehörigkeitsgefühl, weiter zu entwickeln und zu verstärken.

Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden?

Sehr sogar. Wir haben damals mit dem Unternehmen „derTaler“ einige Entwürfe hin und her geschickt – so lange, bis ich das Ergebnis stimmte. Unser Einsatzcoin ist genauso, wie ich ihn mir gewünscht habe: einfach, schlicht, nicht bunt, versilbert – und hat ein tolles Design. Und alles, was uns wichtig ist, findet darauf Platz.

Maritime Bundeswehr Coins

Coin Check mit Crew

Schiffsarzt Fabian Szillat hat für die Teilnehmer seines Lehrgangs einen Coin anfertigen lassen.

„Selbstverständlich“, sagt Fabian Szillat, habe er seinen Coin „immer dabei“. Bundeswehr Coins sind bei Fliegern in der Luftwaffe ebenso beliebt wie bei Angehörigen der Marine – daher ist es für den jungen Schiffsarzt Ehrensache, seinen Coin jederzeit griffbereit in der Tasche zu haben. Es könnte ja jemand einen Coin Check machen. Seit er Anfang 2017 seinen Lehrgang zum Schiffsarzt abgeschlossen hat, erinnert ihn der Coin nicht nur an das starke Zusammengehörigkeitsgefühl mit den 16 anderen Teilnehmern und den Spaß beim überraschenden Coin Check, sondern auch daran, was er dort alles gelernt hat.

Dieses Wissen spiegelt sich auf der Münze wider: Während die Rückseite das Logo der Stammeinheit zeigt, sieht man auf der Vorderseite eine Fregatte Klasse 124, ein U-Boot und einen „Sea King“ Hubschrauber vor der Silhouette von Nordeuropa. Im Hintergrund erahnt man das Wasser. Umrandet wird der Coin von drei lateinischen maritimen Redewendungen.

Der Bundeswehr Coin zeuge davon, so Szillat, was man als Schiffsarzt alles machen kann: Entweder man geht zu den Marinefliegern in Nordholz , dort gibt es eine Fliegerarztstelle, oder man entscheidet sich für den Dienst auf U-Booten. Und dann gibt es die Fregatten für Ärzte, die zu einem Schiff gehören und mit diesem in See stechen – so wie Fabian Szillat. Aber auch der Spaßfaktor kam bei dem Lehrgang nicht zu kurz.

„Die Ausbildung zum Schiffsarzt dauert insgesamt ein Jahr, der Lehrgang zwei Monate – da wächst man zusammen“, sagt Oberstabsarzt Szillat, der nicht nur Humanmediziner, Assistenzarzt für Chirurgie und angehender Notarzt ist, sondern seit diesem Jahr auch Schiffs-, Taucherarzt und Fliegerarzt auf der Fregatte 125 der Besatzung ALPHA beim 4. Fregattengeschwader in Wilhelmshaven.

Als Schiffsarzt gehört nun zur nagelneuen Fregatte „Baden-Württemberg“. Auf „seinem“ Schiff , das zur Erprobung derzeit noch in Nord- und Ostseegewässern fährt, bevor es auch in andere Teile der Welt aufbricht, behandelt Fabian Szillat nicht nur Husten, Schnupfen und Heiserkeit, sondern berät darüber hinaus auch den Kommandanten und kümmert sich um hygienische und medizinische Fragen – ein Allround-Arzt also.

„Eigentlich bin ich so etwas wie der Hausarzt der Soldaten“, sagt der Mediziner lächelnd. So läuft sein Schiff nur dann aus, wenn der Arzt an Bord ist. Denn sowohl in Friedens- als auch in Kriegszeiten stellt die Bundeswehr sicher, dass die medizinische Versorgung der für Soldaten im Inland im Ergebnis gleicht.

„Schiffe sind aufgrund Ihres Aufgabenspektrums im Vergleich zu Booten meist relativ weit vom nächsten Hafen entfernt“, erklärt Szillat. So muss er ebenso eine ggf. schwangere Patientin betreuen wie einen entzündeten Blinddarm behandeln können – schließlich kann es gut sein, dass das die Fregatte zwei Tagesreisen vom Festland entfernt ist.

Aber auch alle Hygienefragen von Trinkwasserproben bis Kombüsen-Begehung ist Sache des Schiffsarztes. Zudem hat jeder Schiffsarzt auch eine Ausbildung in Rettungsmedizin. „Im Friedensfall können wir Soldaten ganz normal versorgen, da sind wir wie der Notarztwagen draußen auf der Straße“, beschreibt der Bundeswehrarzt seine Tätigkeit. Entsprechend seien die Fregatten so ausgestattet, dass sie mit einem Kreiskrankenhaus und einer kleinen Intensivstation mithalten können.

Auch auf Kriegsfälle ist Szillat dank seiner Ausbildung bestens vorbereitet – für eine hohe Anzahl an Verletzten ist der Mediziner ebenso gewappnet wie für Einschläge, Leck-Abwehr oder Feuer auf dem Schiff. Alles wird regelmäßig geübt. „Wir üben selbstverständlich häufig das Gefecht, um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein – auch wenn dieser zum Glück noch nicht eingetreten ist.“

Der Lehrgang habe die Teilnehmer zusammengeschweißt, daher sollte das Abschiedsgeschenk mehr sein als nur ein Gruppenbild für den Leiter und alle Beteiligten. „Der Coin kam sehr gut an“, sagt Schiffsarzt Szillat. Und wenn entsprechend viele Leute aus Crew zusammen sind – „wird sicher einer von uns einen Coin Check ausrufen“.

Coin der Reserve

Reservisten-Coin

„Dieser Coin ist ein Klassiker“

Für seine Kameradschaft ehemaliger Bundeswehrsoldaten hat Philip L. einen Coin erstellt – zur Erinnerung, zum Austausch und für den Coin Check. Die gemeinsame Zeit bei der Bundeswehr verbindet. Auch lange nach der aktiven Dienstzeit. Ehemalige Kameraden gründen Reservistengruppen im Rahmen örtlicher Verbände, treffen sich mehrmals im Monat, tauschen sich mit Kameraden anderer Kreisgruppen bei militärischen Wettkämpfen aus.

So auch die Reservistenkameradschaft (RK) Dinslaken Feldmark – sie traf im Juni 2016 Besatzungsmitglieder der Fregatte Hessen bei einem Schießwettkampf. Am Abend überreichten die

Kameraden der Fregatte Hessen zwei Mitgliedern der RK Dinslaken Feldmark einen Coin, der für das zehnjährige Jubiläum der Fregatte angefertigt wurde. „Und wir standen mit leeren Händen da“, erinnert sich Philip L. von der RK Dinslaken Feldmark. Das sollte den ehemaligen Soldaten nicht wieder passieren. Beim nächsten mal wollte Philip L. vorbereitet sein – mit einer eigenen Münze.

Coin Bundeswehr Reserveindividuell geprägter Bundeswehrcoin

Die Tradition des Coins

Münzen haben im militärischen Bereich eine lange Tradition. Auch bei der Bundeswehr sind sie ausgesprochen populär. „Die Münze ist ein Klassiker“,

sagt Philip L. Während seiner aktiven Zeit zwischen 2014 und 2016 bekam Philip L. selbst zwei Münzen – eine von seiner Einheit und eine vom Bundesverteidigungsministerium. Beide bedeuten ihm viel. Eine Münze ist ein

klassisches und edles Geschenk, demonstriert der beschenkten Person Wertschätzung und ist vor allem durch die spezielle und wohlüberlegte Gravur persönlicher als Geld-Geschenke oder Gutscheine. So möchte die FH Wiener Neustadt ihren Mitarbeitern lange in Erinnerung bleiben und mit Münzen aus einer Serie kann bei dem einen oder anderen vielleicht sogar die Sammelleidenschaft geweckt werden.

Auch die Kameradschaft nimmt einen wichtigen Platz im Leben der Reservisten ein. Warum nicht diese besondere Verbundenheit mit einer Münze würdigen? Philip L. nahm die Sache kurzentschlossen in die Hand und stellte die Idee den Kameraden vor.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Auf der einen Seite ist das viergeteilte Abbild der vier Teilstreitkräfte dargestellt, sodass alle Teilstreitkräfte sich darin wiederfinden können. Marine, Heer, Luftwaffe und Streitkräfte Basis sind deutlich im Uhrzeigersinn sichtbar. „Das war unsere erste Priorität“,

sagt L. Und auch die Kameraden waren begeistert. Die Reaktion sei „sehr positiv“ gewesen, erzählt L. Viele waren davon überrascht, dass die Münze bei viergeteiltem Bild so detailgetreu geworden ist. „Wenn man genau hinschaut, ist es schon sehr imposant, was derTaler da geleistet hat“, findet der ehemalige Soldat.

Die Rückseite der Münze zeigt das dreieckige Wappen und das Gründungsjahr der RK, sowie den lateinische Leitspruch „SEMPER SPONSIONEM SERVAMUS“, der so viel bedeutet wie: „Wir bleiben dem Gelöbnis treu“ – auch nach der aktiven Dienstzeit.

Der Coin wird überreicht

Als die Coins dann im Januar fertig waren, hat der 1. Vorsitzende sie an alle Mitglieder verteilt – sehr feierlich, sehr förmlich, mit persönlichen Worten für jeden. Jedes Mitglied erhielt eine nummerierte Münze. Die Nummerierung wurde durch das Eintrittsdatum in die RK reguliert. So wurde dem Ehrenvorsitzenden der RK die Nummer „001“ überreicht. Zudem konnten weitere Münzen privat von Mitgliedern bestellt werden. Grundsätzlich unterscheiden sich die Münzen durch ihre Größe. Jene, die als Weihnachtsgeschenk dienen, haben einen Durchmesser von rund dreieinhalb Zentimetern. Die Münzen für die Jubilare werden mit zunehmender Firmenzugehörigkeit größer und dementsprechend auch schwerer. Die 20-Jahr-Münze hat beispielsweise einen Durchmesser von rund sechs Zentimetern.

„In erster Linie ist es eine Gedenk- und Erinnerungsmünze, die man sich in die Vitrine stellt“, meint Philip L. Er hat aber auch schon eine weitere Idee. So soll etwa eine Tradition namens „Coin Check“ die Kameraden dazu ermuntern, ihre Münze immer bei sich zu tragen. Philip L. trägt seine Münze immer bei sich. Es könnte ja sein, dass ein Kamerad ihn zum Coin Check herausfordert. Und auch sonst will L. vorbereitet sein. „Ich habe mir persönlich einige Münzen mehr bestellt, sodass ich dann bei passenden Gelegenheiten ein paar Exemplare dabei habe, die ich verschenken oder austauschen kann“, sagt er. Zum Beispiel beim nächsten Wettkampf mit anderen Kameraden.

Disclaimer: Um dem allgemeinen deutschen Sprachgebrauch zu entsprechen, werden unsere Produkte auf dieser Seite als „Münzen“ bezeichnet. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich jedoch um individuell geprägte Medaillen und keine aktuellen oder ehemaligen Zahlungsmittel handelt.

Bundeswehr Challenge Coins

Bundeswehr Challenges und individualisierte Coins

Individuelle Challenge Coins prägen lassen

Die Zeit bei der Bundeswehr ist für nicht wenige junge Menschen eine Zeit, die das Leben prägen wird. Und wie die Bundeswehr das Leben prägen kann, prägen wir bei derTaler.de für diesen Lebensabschnitt eine eigene Münze, die Sie individuell gestalten.

Die Tradition der sogenannten Challenge Coins wurde vom amerikanischen Militär bei der Bundeswehr adaptiert. Diese individuell geprägte Medaillen (folgend als Münzen bezeichnet, siehe Disclaimer) finden ihren Ursprung in den Zeiten des Ersten Weltkriegs. Wohlhabende Uniabsolventen, vornehmlich aus Yale oder Harvard, die in den Krieg zogen, ließen sich nach Kriegsende Münzen bzw. Challenge Coins prägen, auf denen die Insignien ihrer Einheit verewigt waren und an die Zeit erinnern sollten. Diese Münzen wurden in weiten Lebensbereichen übernommen – nicht zuletzt von Einheiten der Bundeswehr. Auch da lassen sich die Abzeichen der Einheit oder individuell gestaltete und frei wählbare Symbole zur Erinnerung an die Zeit bei der Bundeswehr auf Münzen prägen, deren Design sie selbst wählen und frei bestimmen.

Individualisierter Bundeswehr Challenge Coin

DerTaler.de prägt Challenge Coins nach Ihren Vorgaben:

  • Jede Münze wird individuell nach Ihren Vorstellungen geprägt
  • Freie Materialwahl – optional von Gold (24 kt) bis zu rostfreiem Stahl
  • Mustermünzen stehen zur Verfügung
  • Keine Mengenbindung – auch Einzelfertigung der Münzen ist möglich
  • Die Lieferung erfolgt Just-in-time
  • Die Erstellung von Grafiken für die Münzen erfolgt als kostenloser Service

Bundeswehr Challenge Coin

In Gold, Silber, Bronze, Kupfer oder Stahl – lassen Sie Ihre eigenen Challenge Coins als Andenken an die Zeit bei der Bundeswehr prägen.

Mit der Hilfe eines eigenen Münzkonfigurators wird die Gestaltung der eigenen Münze zu einem Kinderspiel. Laden Sie Ihr gewünschtes Motiv hoch, spezifizieren Sie, wo auf der Münze das Symbol erscheinen soll, wählen Sie frei das Material, Ihr Randdesign sowie das Finish der Münze, erstellen Sie Ihren eigenen Text, der auf der Münze erscheinen soll – fertig. Leichter geht es kaum noch, sich an die Zeit bei der Bundeswehr zu erinnern oder ein Stück zu erschaffen, welches man mit anderen Einheiten der Bundeswehr tauschen kann.

Disclaimer: Um dem allgemeinen deutschen Sprachgebrauch zu entsprechen, werden unsere Produkte auf dieser Seite als „Münzen“ bezeichnet. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich jedoch um individuell geprägte Medaillen und keine aktuellen oder ehemaligen Zahlungsmittel handelt.