Individualisierte Silbermünze als Mitarbeitergeschenk

Mitarbeitergeschenk: Individualisierte Silbermünze für Angestellte

Mitarbeiterjubiläum: Etwas Besonderes für besondere Mitarbeiter 

Mit einer kostbaren Silbermünze als Mitarbeitergeschenk will Unternehmenschef Christian Kühn zeigen, wie sehr er seine Angestellten schätzt


Christian Kühn weiß, was er an seinen Kollegen hat. In seiner Firma Schlentzek & Kühn GmbH sind derzeit 33 Mitarbeiter beschäftigt. Eine Erfolgsgeschichte, die vor mehr als 25 Jahren begann.


Seit 1995 bietet das Berliner Unternehmen individuelle Brandschutz- und Sicherheitslösungen in Industrie, Gewerbe und bei öffentlichen Auftraggebern an. Schwerpunkte sind Brandfrüherkennung, Rauch- und Wärmeabzug sowie sichere Fluchtwege. Die hohe Qualität verdankt die Firma auch ihrer Personalpolitik.


„Wichtig war uns, dass wir mit der Silbermünze als Mitarbeitergeschenk eine Art Wertschätzung finden, gewissermaßen als ‚Außer-der-Reihe‘-Geschenk für unsere Angestellten“, sagt Christian Kühn. Zu einem bestimmten Zeitpunkt, etwa zum individuellen Mitarbeiterjubiläum, wollte er „etwas Besonderes“ schenken. Zusätzlich zu Blumen und einem Präsentkorb.


Individualisierte Münzen haben eine hohe Akzeptanz


Auch wegen der hohen Akzeptanz fiel die Entscheidung auf eine Münze. Silbermünzen als Mitarbeitergeschenk zu individuellen Jubiläen kämen jedenfalls besser an als Anstecknadeln oder Pokale, meint Christian Kühn.


Mitarbeitermünze Silbermünze Brandschutz

„Eine Silbermünze als Mitarbeitergeschenk ist universell. Sie drückt Wertigkeit aus und ist nachhaltig. Und sie funktioniert für alle: ob männlich, weiblich oder divers.“ Individualisierte Münzen seien laut Kühns Einschätzung „etwas, was man in der Hand halten oder in die Tasche stecken kann“.


Und natürlich könne eine schöne Mitarbeitermünze auch in der heimischen Vitrine landen, je nach Vorliebe des Beschenkten. Und individuell gestaltet ist sie auch noch: mit aktueller Jahreszahl, Firmenlogo und individuellem Motiv, das die Tätigkeit widerspiegelt.


Kleine Mengen, dafür hochwertig


Für die individualisierte Silbermünze als Mitarbeitergeschenk sprach außerdem, dass der Firmenchef dieses „nicht in rauen Mengen brauchte“, sondern die individualisierten Münzen eher in einer kleinen Serie bestellen wollte, „dafür aber sehr hochwertig“.


Auch beim Material wurde der Brandschutz-Profi rasch fündig. „Gold fanden wir ein bisschen ‚over the top‘, das sah uns zu sehr nach Versicherung aus“, meint der Firmenchef. Er wollte einen Stoff, der zu einem technischen Unternehmen wie Schlentzek & Kühn passte. Ein Material, dass sich auch in der Technik wiederfindet: Kupfer, Aluminium oder Silber zum Beispiel.


„Wegen der aussagekräftigen Qualität haben wir uns für Silber – polierte Platte – entschieden.“ Die erste Mitarbeiterin erhielt die Münze zu ihrem zehnjährigen Mitarbeiterjubiläum, die nächsten Jubiläen folgen in den kommenden Jahren.


Wenn alle individualisierten Mitarbeitermünzen übergeben sind, will sich Christian Kühn etwas Neues überlegen. Damit die Wertigkeit nicht verwischt. Diese für uns individualisierte Silbermünze soll an ein bestimmtes Jubiläum gebunden sein. „Sonst wird es zu beliebig“, sagt der Firmenchef. Bei bestimmten Mitarbeiterjubiläen werde es „sicher eine Fortsetzung“ geben. Schon allein, um die Wertigkeit auch weiterhin als Zeichen der Wertschätzung beizubehalten.


Wertvolle Silbermünze aus reinem Silber


Wertvoll ist die Mitarbeitermünze allemal. „Wenn die Inflation so weitergeht, dann steigt sie sogar noch im Wert“, vermutet Christian Kühn.

Mitarbeitergeschenk Silbermünze mit Aufsteller


Dass die schicke Silbermünze aus Reinmetall besteht und nicht aus einer Legierung, hat auch die bereits beschenkte Mitarbeiterin „ein wenig sprachlos“ gemacht. „Sie hat die Jubiläumsmünze auf den Tisch gestellt, sie eine Weile bestaunt und dann in die Tasche gelegt und mit nach Hause genommen. Es hat einen Augenblick gedauert – sie hat das Geschenk richtig genossen“, freut sich der Chef. Die Freude war ihr anzusehen, die Überraschung gelungen.


Für ihn sei vor allem eines wichtig dabei: dass die beschenkten Mitarbeiter die Silbermünze mit dem Unternehmen, in dem sie seit zehn, 15 oder 20 Jahren arbeiten, in Verbindung bringen. „Das ist ja der Sinn des Ganzen.“ Und es ist sei schön zu sehen, dass die Absicht dahinter genauso ankommt.

Klinikmünze zum Firmenjubiläum

Individuelle Klinikmünze zum Firmenjubiläum Silber

Vom Krügerrand zur Klinikmünze

Zum 25-jährigen Firmenjubiläum erhielten in der Klinik im Kurpark alle Mitarbeiter die gleiche Münze. Die Idee dazu hatte Geschäftsführer Ulrich Kruthaup


25 Jahre Klinik im Kurpark – dieses Jubiläum ist Anlass zum Feiern. Wenn schon pandemiebedingt nicht mit einem großen Fest, dann doch auf jeden Fall mit einer Jubiläumsmünze als Geschenk für alle Mitarbeitenden. Die Münzen zum 25-jährigen Firmenjubiläum konnten zwar nur in kleinem Rahmen übergeben werden. Doch die Klinik im Kurpark im niedersächsischen Bad Rothenfelde hat schon ganz andere Herausforderungen gemeistert. Die erste gleich am Tag ihrer Gründung.


„Der 1. Juli 1996 fiel in eine anspruchsvolle Zeit“, erklärt Ulrich Kruthaup. Der heutige Geschäftsführer ist seit nunmehr 18 Jahren dabei und leitet die Geschicke der Klinik. Aus Erzählungen und Unterlagen der Gründer weiß er um die Starthürden. Denn die Gründung der Klinik Mitte der 1990er-Jahre fiel genau in die Zeit der sogenannten Reha-Krise.


Damals hatte man die Rehabilitations-Verweildauer von 28 auf 21 Tage reduziert. Das führte unmittelbar zu Überkapazitäten. Denn die Kliniken hatten nicht plötzlich mehr Patienten. Wie man heute weiß, überstanden nicht alle Kliniken diesen Einschnitt. Doch die Gründer der Klinik im Kurpark, die Familie Hasselmann, haben sich durchgekämpft. Mit Erfolg.


Fokus auf den Mitarbeitern


Neben Dankbarkeit und Anerkennung verkörpert die Jubiläumsmünze auch das. Den Mitarbeitenden sollte mit der Münze zum Firmenjubiläum vermittelt werden, dass sie maßgeblichen Anteil an diesem „Durchkämpfen“, am Erfolg der Einrichtung haben.


Denn sie gestalten ihn tagtäglich mit, sind die internen Partner, diejenigen, die das Unternehmen dorthin gebracht haben, wo es sich heute befindet. So lag der Fokus bei der Jubiläumsmünze auf den Mitarbeitenden „Ihnen wollten wir etwas geben“, so Kruthaup.


„1996 bis 2021“ steht auf der Münze. Und: „Danke für 25 Jahre Gesundheit aus Tradition“. „Gesundheit aus Tradition“ ist das Motto der Klinik im Kurpark.


Und die reicht sogar über die vergangenen 25 Jahre hinaus. So ist die Klinik im Kurpark eine Weiterentwicklung der Ursprungsklinik „Klinik am Birkenkamp“, die es so nicht mehr gibt. Das Wappen auf der Jubiläumsmünze ist zugleich das Logo der Klinik – und gleichzeitig auch ein Stück Logo des Ortes: Im Hintergrund ist ein Gravierwerk zu erkennen, davor steht ein Baum, um dessen Stamm sich die medizinische Schlange, der Äskulap, wickelt.


„Nicht gerade unkompliziert in der Darstellung“, sagt Ulrich Kruthaup lachend. Aber bei derTaler seien „eben Profis am Werk“. So habe die Klinikmünze seine „Vorstellungen übertroffen“.


Material? Silber. Wie bei der Silberhochzeit.


Individuelle Klinikmünze zum Firmenjubiläum Silber

Kruthaups Ansprüche waren hoch. Es sollte „eine Sonderprägung sein, deren Wert sich nicht aus dem eigentlichen Material ergibt, sondern einfach aus ihrer bloßen Existenz“. Bei seinen Recherchen sei er schnell bei derTaler gelandet. „Das hat sowohl in der Abwicklung als auch in der Ausführung hervorragend funktioniert“, beschreibt Kruthaup die Zusammenarbeit mit der Berliner Münzfertigung.


Beim Material entschied er sich auf Empfehlung von derTaler für 999 Feinsilber. „Silber lässt sich mit der 25 gut assoziieren“, fand er. Schließlich feiere man nach 25 Jahren Ehe die Silberhochzeit.


Die Entscheidung für die Münze lag für Ulrich Kruthaup auch deshalb nahe, weil er selbst in seiner Jugend eine personalisierte Münze erhalten hatte. „Das liegt lange zurück, aber es hat mich so beeindruckt und geprägt, dass es mir jetzt wieder einfiel“, erzählt der Klinik-Geschäftsführer.


„Bevor ich berufsbegleitend studierte, habe ich eine Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert in einem Unternehmen, das während meiner Ausbildungszeit 100-jähriges Firmenjubiläum feierte.“ Alle Mitarbeiter hätten seinerzeit einen echten Krügerrand bekommen – „auch ich, der einfache Azubi“.


Damals war das nach Betriebszugehörigkeit gestaffelt. „Mein Krügerrand war die kleinste Ausführung, da ich mich gerade in der Ausbildung befand. Aber die Jubiläumsmünze habe ich noch heute! Und sie erinnert mich daran, wie wertgeschätzt ich mich damals fühlte. Das wollte ich weitergeben.“


Etwas bleibend Wertvolles


Eine Anregung, die Ulrich Kruthaup nun mit der Idee zur Jubiläumsmünze aufgegriffen hat. 2020, gut ein Jahr vor dem Klinik-Jubiläum, begann der Geschäftsführer, sich Gedanken zu den bevorstehenden Feierlichkeiten zu machen. Mitten im COVID-Jahr. Weder ein Festakt noch Publikum kam infrage, das war schnell klar.


Die Überlegungen kreisten bald um die personalisierte Klinikmünze. Das Geschenk an die Mitarbeitenden zum Firmenjubiläum sollte eine Kombination sein aus etwas Sozialem und etwas bleibend Wertvollem, verbunden mit dem Ausdruck von Dankbarkeit für das Erreichte.


Denn in 25 Jahren hat sich die Klinik im Kurpark stetig weiterentwickelt und vergrößert. „Wir haben angefangen mit 160 Betten und sind heute bei 215“, berichtet Ulrich Kruthaup. Zu den zwei Hauptindikationen Orthopädie und Kardiologie kam vor zehn Jahren die Pneumologie hinzu. Ein Alleinstellungsmerkmal der Klinik im Kurpark.


Ob Freiwillige oder Chefarzt – jeder ist wichtig


221 Mitarbeitende sollten bedacht werden. Pfleger, Qualitätsmanagerin, Köche. Alle bekamen eine silberne Klinikmünze: der Bundesfreiwilligendienstleistende ebenso wie der Chefarzt. 


„Das ist eine Philosophie, die wir haben“, erklärt Ulrich Kruthaup. „Ich vergleiche das immer gerne mit einem Luxusliner: der Inhaber und ich stehen oben auf dem Kommandodeck, unten muss auch einer Kohle schaufeln, sonst fährt das Schiff nicht. Jeder ist wichtig in seiner Position, damit so ein komplexes Gebilde wie unsere Klinik funktioniert.“


„Deshalb machen wir bei der Münze zu unserem Firmenjubiläum keinen Unterschied in Größe oder Form – jeder hat diese Münze bekommen. Das ist das, was bleibt“, ist Kruthaup überzeugt. Er weiß das aus eigener Erfahrung.


Zur Firmenphilosophie gehört auch ein weiteres Mitarbeitergeschenk, das die Klinikleitung in den Umschlag gelegt hat: ein Glückslos der Aktion Mensch. Jeder Mitarbeitende hat damit die Möglichkeit, an vier Ziehungen teilzunehmen.


„Damit haben wir zusätzlich Danke gesagt. Auch wenn man mit diesem Los nicht gewinnen sollte – der Empfänger auf der anderen Seite, für den die guten Taten sind, gewinnt auf jeden Fall“, so der Gedanke dahinter. Und das sei es, was zählt.

Stadttaler: Individuelle Münzen zum Stadtjubiläum

Stadttaler : Individuelle Feinsilber-Münze zum Stadtjubiläum Werder

Versilberte Stadttaler

Eigentlich braucht man gar nicht mehr nach Berlin zu fahren. Denn Werder hat alles, was das Leben angenehm macht: grüne Uferpromenaden, lauschige Marktplätze, weithin sichtbare Kirchtürme und eine Mühle, die das Stadtbild prägen, prächtige Gründerzeitfassaden, urige Fischereihöfe, die kleinen Häuser der „Obstmucker“, deren Gärten beim Baumblütenfest zugänglich sind, den nördlichsten Weinberg der Welt, jede Menge Kultur – und seit kurzem auch eine Medaille, auf der all das verewigt ist.

2017 feierte die „Blütenstadt“ Werder ihr 700-jähriges Bestehen. Dass eine individuelle Münze abbilden sollte, was die idyllische Kleinstadt südwestlich von Potsdam zwischen Havel und Seen ausmacht, stand für das Festkomitee schon beizeiten fest. Laut urkundlicher Ersterwähnung verkaufte 1317 Markgraf Waldemar Werder für 243 ¾ Mark an das Zisterzienserkloster Lehnin. An diesen Aspekt der Stadtgeschichte sollte im Jubiläumsjahr erinnert werden: mit 243 ¾ nummerierten Feinsilbermedaillen – genau die Höhe also, die Werder den Mönchen vor 700 Jahren wert war.

 

Bereits 2010 hatte sich Baldur Martin vom Heimatverein Gedanken gemacht, wie das Städtejubiläum aussehen gehen könnte.  „2013 haben wir extra dafür einen speziellen Verein gegründet – ‚700 Jahre Werder Havel e.V.‘“, erzählt Martin. 2015 wurde dann ein Festkomitee gegründet. Auch Baldur Martin gehörte dazu. Kaum ein anderer „Werderscher“, wie er die Einwohner Werders liebevoll nennt, kennt die Inselstadt und ihre Geschichte so gut wie der pensionierte Lehrer. 45 Jahre lang bildete der studierte Geograf an der gärtnerischen Schule in Werder mehr als 1000 Gärtner aus. Seine Staatsexamensarbeit schrieb er seinerzeit über „Siedlungsflächenentwicklung in Werder“. Aus dem Interesse wurde schnell eine Leidenschaft – innerhalb kurzer Zeit wusste Martin über die Häuser in Werder besser Bescheid als manch Alteingesessener. Er schrieb darüber in einer eigenen Kolumne in der Zeitung, Woche für Woche. 1981 gehörte er zu den Mitbegründern der „Interessengemeinschaft Heimat-Geschichte und Denkmalpflege“, aus der später der Heimatverein hervorging, setzte sich 25 Jahre lang als Stadtverordneter für die Inselstadt und ihre Bewohner ein und veröffentlichte verschiedene Publikationen, darunter „500 Sprüche der Werderschen“.

Zum 700-jährigen Jubiläum nahm sich der Hobby-Historiker vor, „noch einmal so richtig aktiv im Festkomitee mitzuarbeiten“. Denn vor allem eines lag ihm am Herzen: Werder nachhaltig auf die kulturelle Landkarte der Region zu setzen. Das Jubiläumsjahr sollte aus seiner Sicht beides bereithalten: Anerkennung für 700 Jahre Geschichte und nachhaltige Verankerung so manchen Jubiläumseffekts auch für nachfolgende Generation. Denn mittlerweile sind gut die Hälfte der „Werderschen“ zugezogen – und wünschen sich Angebote vor Ort.

Den Anfang machte ein Logo des Stadtjubiläums. Als einheitliches Symbol ist es auch auf der individuellen Münze verankert. Ein Stadttaler zur bleibenden Erinnerung. Und weil Werder laut seiner ursprünglich slawischen Herkunft so viel bedeutet wie „vom Wasser umflossenes Land“ und daraus wesentliche Wirtschaftszweige wie etwa das Fischereigewerbe und die Schifffahrt erwuchsen, erobern Wasserwellen, ein Boot und ein Karpfen darin die Mitte der Münze. Drumherum sieht man all das, was Werder berühmt gemacht hat: Weinreben sowie Erdbeeren, Kirschen, Äpfel und Birnen aus der „Obstkammer Berlins“ sowie die Silhouette von Kirche und Mühle – stellvertretend für die historische Bedeutung des Ortes wie auch für Gewerbezweige jeglicher Art.

Doch was wäre eine Werder-Jubiläumsmünze ohne Obstblüten? Schließlich ist das Baumblütenfest nicht nur eine beliebte Touristenattraktion im Frühjahr, die Werder zu einem der meistbesuchten Ausflugsziele in Brandenburg macht. Es steht auch dafür, dass die Inselstadt heute eines der größten Obstanbaugebiete Deutschlands ist: Was frühmorgens frisch gepflückt wird, landet schon mittags in Berlin auf dem Markt – dafür sind Blüten links auf der Medaille eingraviert. Auf der anderen Seite sind das Stadtwappen und die Medaillennummer eingeprägt. Zu jeder der 999er-Feinsilbermedaillen mit einem Gewicht von jeweils elf Gramm und einem Durchmesser von 30 Millimetern gibt es ein Zertifikat.

Baldur Martin war von Anfang an sehr angetan von der Zusammenarbeit mit „derTaler“, die er als unkompliziert und erfolgreich beschreibt: „Unseren Ideen zum Stadttaler wurde große Aufgeschlossenheit entgegengebracht.“

Die selbst gestaltete Jubiläumsmünze enthält drei Farben: Grün für die Landschaft, Weiß für den Sand und den fruchtbaren Boden, Rot für Kirschblüten und Beeren – das also, was Werder wohlhabend gemacht hat. Und Baldur Martin ist von der Münze begeistert. Was ihm  besonders gefällt, ist die gelungene Aufteilung: Die Jubiläums-Jahreszahl – 1317-2017 – steht eher am Rand. Sie dominiere den Stadttaler somit nicht, sagt er. Vielmehr sei alles, was Werder so lebenswert mache, „gleichberechtigt“ auf der Münze abgebildet.

 

Und auch wenn das Fest Ende 2017 zu Ende ging – mit Feiern das ganze Jahr hindurch, Festumzug, Broschüren, Konzerten, Lichtershows, Filmorchester, Landespolizeiorchester, einem Theaterstück und Filmvorführungen aus digitalisierten Super-8-Aufnahmen von einst –, so ist es Baldur Martin und seinem Team gelungen, Werders Bedeutung auch darüber hinaus weiterzugeben, etwa mit einem Geschichtskurs an der Kreisvolkshochschule. Das Interesse jüngerer Generationen für ihre Stadt, ein dreitägiges Jazzfestival, das von nun an jährlich stattfinden soll, der Stadttaler aus Feinsilber – all das bleibt. Auch wenn das Städtejubiläum längst vorbei ist.

Jugendweihe Münze

Jugendweihe Münze

„Wir füllen ein Vakuum“ – Münzen zur Jugendweihe

Der Jugendweiheverein Barth überreichte in diesem Jahr erstmals eine Münze als Geschenk an die Achtklässler. Bisher habe er nur positives Feedback bekommen, sagt Vereinschef Jens Möckel.

Herr Möckel, warum kommt die Münze so gut an?

Das Alter von 14 Jahren ist bedeutsam: Mit dem feierlichen Ritual der Jugendweihe werden die Jugendlichen in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen. Vieles verändert sich von da an für sie. Das ganze Leben liegt vor ihnen. Bei all dem Neuen ist diese Silbermünze, die wir ihnen überreichen, etwas Bleibendes – und außerdem eine kostbare Erinnerung an ein schönes Ereignis.

Geschenk zur KonfirmationGeschenk zur Jugendweihe

Was sehen die Jugendlichen, wenn sie die Münze in der Hand halten? Die Vorderseite beschreibt sowohl die Feierstunde mit Lasershow – denn man sieht auf der Münze Strahlen. Zugleich aber deuten diese Strahlen auch die Sonne an und damit die strahlende Zukunft, die vor den jungen Achtklässlern liegt. Auch sie können sich auf der Münze wiederfinden, denn vor den Strahlen sind tanzende Jugendliche abgebildet. Und auf der Rückseite … … haben wir vom Taler unser Logo prägen lassen mit Siegel des Jugenweihevereins Barth.

Den Jugendweiheverein Barth gibt es seit 1992. Was war damals bei seiner Gründung Ihr Anliegen?

Kurz nach der Wende fühlte sich vielerorts niemand mehr zuständig für den Ablauf der Jugendweihe. Dabei gab es nach wie vor Bedarf. Zu DDR-Zeiten hatten die Schulen die Jugendweihen organisiert, aber das Thema war ideologisch aufgeladen. Also haben wir als verschiedene ehrenamtliche Akteure die Initiative ergriffen und uns zusammengetan. Das war einfach eine Art Bürgerinitiative – wir haben nachgefragt, wer Interesse hätte mitzumachen. 13 Leute haben dann schließlich 1992 den Verein als Selbstständigen Verein gegründet. Ich bin 1993 dazu gestoßen und habe nunmehr seit 15 Jahren den Vorsitz inne.

Den Jugendweiheverein Barth gibt es seit 1992. Was war damals bei seiner Gründung Ihr Anliegen? Kurz nach der Wende fühlte sich vielerorts niemand mehr zuständig für den Ablauf der Jugendweihe. Dabei gab es nach wie vor Bedarf. Zu DDR-Zeiten hatten die Schulen die Jugendweihen organisiert, aber das Thema war ideologisch aufgeladen. Also haben wir als verschiedene ehrenamtliche Akteure die Initiative ergriffen und uns zusammengetan. Das war einfach eine Art Bürgerinitiative – wir haben nachgefragt, wer Interesse hätte mitzumachen. 13 Leute haben dann schließlich 1992 den Verein als Selbstständigen Verein gegründet. Ich bin 1993 dazu gestoßen und habe nunmehr seit 15 Jahren den Vorsitz inne.

Alles ehrenamtlich?

So ist es. Derzeit sind wir seit vielen Jahren sieben Mitglieder, die die Jugendweihe in Barth auf die Beine stellen. 24 Jahre sind eine lange Zeit – die Kontinuität haben wir Jahr für Jahr gefestigt. Mit welchen Geschenken haben Sie angefangen, bevor Sie für das Jugendweihejahr 2016/17 auf die Münze kamen? Angefangen haben wir mit Büchern, wie es auch zu DDR-Zeiten üblich war – erst waren das Lexika, später das Buch „Mecklenburg Vorpommern: Ein Porträt für die Jugend“. Im Folgejahr überreichten wir danach Schreibsets, danach eine CD mit dem Festprogramm. In den darauffolgenden Jahren suchten wir den Film „Die Ostsee von oben“ aus und verschenkten ein Luftbild der Stadt Barth als Druck.

Wie kam es dann zu der Idee mit der Münze?

Ich hatte für das Vorjahr 2015/16 schon einmal angeregt, etwas anderes zu probieren. Ich wollte einen neuen Ansatz versuchen. Im Gespräch mit einer ehemaligen Jugendweiheteilnehmerin ergab sich dann der Wunsch nach etwas Bleibendem. Erst dachten wir an einen Pokal oder Gläser. Doch dann fiel es uns wie Schuppen von den Augen: Eine Münze ist das perfekte Geschenk! Wie sind Sie dann vorgegangen – von der Idee bis zur Umsetzung? Wir haben dank unserer Recherche recht schnell den Taler gefunden. Zusammen mit der Berliner Agentur haben wir dann das Layout entwickelt. Ich hatte mir Muster schicken lassen – wir mussten ja auch den Preis bedenken. Doch dann hat uns von allen Varianten aus Bronze, Kupfer, Silber und Gold die Silbermünze am besten gefallen – für uns war sie am hochwertigsten und schönsten. Als der letzte Entwurf fertig war, dachte ich: „Genau das ist es.“ Bis jetzt gab es nur positive Reaktionen. Darüber hinaus hatten wir bereits Anfragen von vom Heimatverein Barth, woher wir die Münze haben.

A propos Preis – wie haben Sie die Münze finanziert?

Die Eltern zahlen für die gesamte Veranstaltung einen bestimmten Betrag. Der enthält dann alles, von den Vorbereitungen bis hin zur Feierstunde, der Saalmiete, der Musik und dem Geschenk. Wie viele Leute machen noch Jugendweihe? Wir haben in Barth zwei Klassen in der Realschule, drei Klassen im Gymnasium sowie in der Förderschule. Außerdem werden Jugendliche aus der regionalen Schule in Zingst sowie aus der Freien Schule in Prerow von uns betreut. Es sind immer die 8. Klassen, im Schnitt betreuen wir zwischen 140 und 150 Teilnehmern jährlich. Wenn man sich die Schülerzahlen insgesamt anguckt, sind das gut drei Viertel der Schüler insgesamt. Wie erklären Sie sich, dass die Jugendweihe noch immer so beliebt ist? Wir sind ganz und gar weg von politischem oder ideologischem Einfluss. Viele hier bei uns in der Region sind nicht konfessionell gebunden, also weder evangelisch noch katholisch. Ich hatte auch schon Teilnehmer, die habenbeides gemacht, Jugendweihe und Konfirmation. Der Vorteil bei der Jugendweihe ist: Die feiern sie mit ihren Klassenkameraden zusammen.

Wenn Politik, Religion und Ideologie wegfallen – mit welchen Inhalten füllen Sie das Ereignis?

In unsere Vorbereitung fließen verschiedene lebensnahe Kurse mit ein: Wir bieten den Schülern einen Tanzkurs, einen Erste-Hilfe-Schein für den Führerschein und einen Theaterbesuch an. Alles auf freiwilliger Basis. Es ist sehr schwer, Jugendliche aus der Reserve zu locken, sie zu begeistern. Das ist uns mit dem Erste-Hilfe-Schein von Anfang an gut gelungen – das nehmen immer um die 90 Teilnehmer in Anspruch. Beim Tanzkurs macht ein Drittel mit – von 145 Teilnehmern in diesem Jahr haben 46 den Tanzkurs gemacht. Dabei haben wir einmal mit acht Teilnehmern angefangen! Gerade in diesem Alter hat ein Ritual wie dieses enorme Bedeutung. Wir füllen mit unserem Angebot ein Vakuum.

Disclaimer: Um dem allgemeinen deutschen Sprachgebrauch zu entsprechen, werden unsere Produkte auf dieser Seite als „Münzen“ bezeichnet. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich jedoch um individuell geprägte Medaillen und keine aktuellen oder ehemaligen Zahlungsmittel handelt.

Taufmünzen

Silbermünze zur Taufe

Münzen zur Taufe

Individualisierbare Taufmünze sind ein Symbol der Wertschätzung und Verbundenheit. Sie sind eine Dauerhafte Erinnerung an einen einmaligen Moment im Leben. Sie Symbolisiert nicht nur die besondere Verbindung zwischen den Anwesenden sondern auch zwischen Glaube und Zughörigkeit, Vergangenheit und dem Zukünftigen.

Durch die Taufe werden Menschen zu „Kindern Gottes“ und legen somit ein öffentliches Glaubensbekenntnis ab. Für dieses einmalige und ganz besondere Fest, bieten wir Ihnen ein sehr persönliches Geschenk: ihre individuelle Taufmünze.

Taufmünze Silber

Die Münze

Auf der Einen Seite der Münze ist die Silhouette einer fliegenden Friedenstaube mit der Inschrift „Zur Taufe“ abgebildet. Die Friedenstaube steht symbolisch für die Attribute Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit.

Auch in der Bibel findet die Taube Ihre Rolle als Botschafter des Friedens zwischen Gott, den Menschen und der gesamten Schöpfung. In diese Bedeutung wird Sie von Menschen und Organisationen weltweit über Konfessionen hinaus verwendet.

Die Andere Seite der Münze zieren verschiedene christliche Symbole sowie der Leitsatz „Gott schütze Dich“. Darunter befinden sich drei erhabene und mattierte Flächen für die Individualisierung durch die Gravur. Der Rand ist umrahmt mit vielen kleinen Herzen.

Taufmünze mit Gravurfelder

Preis & Leistung

Material 999 Feinsilber: 179 EUR inkl. MWSt.

Lieferzeiten:  Gravur mit Versand zu Ihnen innerhalb von ca. 3 – 4 Tagen mit Expresszuschlag möglich Expresszuschlag möglich

Verpackung: Münze mit Acryl Cup in einer Samtbox

Individualisierung durch Gravur: Name des Kindes, Pate /-in des Kindes & Datum der Taufe
Technische Daten: Größe 40mm zu 1 Feinunze, Finish Polierte Platte

Disclaimer: Um dem allgemeinen deutschen Sprachgebrauch zu entsprechen, werden unsere Produkte auf dieser Seite als „Münzen“ bezeichnet. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich jedoch um individuell geprägte Medaillen und keine aktuellen oder ehemaligen Zahlungsmittel handelt.